Warum liegt der letzte Blogbeitrag so lange zurück? Hmm, da gibt es viele Gründe, wie Klausuren, eine Riesenkampagne und zum krönenden Abschluss noch ein ganzes Bakterienheer, das in meinem Hals tobt und jetzt gegen kleine Antibiotikum-bewehrte Ritter kämpft.
Wenn man es genau nimmt, hält einen ständig etwas ab. Gründe, die dagegen sprechen, gibt es immer. Dagegen sein, das ist einfach viel leichter.
Man hat ständig Angst davor, Dinge zu tun, von denen man weiß, das man sie ab und zu tun sollte. Selbst wenn sie einem eigentlich Spaß machen. Allein die Vorstellung, dass man etwas tun MÜSSTE, kann schon lähmend wirken.
Ich spiele für mein Leben gern Gitarre und habe meine eigene Welt auf den Kopf gestellt, damit es endlich soweit gekommen ist. Und kaum hatte ich meine Gitarre und weniger Zeit – da hat es schon gereicht, zwei, drei Tage nicht in die Saiten zu hauen: Und die Vorstellung davon, wie schön Gitarre spielen doch ist…verblasst.
Dann weiß man nur noch, man sollte weiter üben, damit man es ja nicht verlernt. Und schon ist der Unmut da.
Kämpft man erstmal seinen inneren Schweinehund nieder, betäubt und fesselt ihn, dann ist sie wieder da, die Freude.
Genau deshalb brauche ich diesen Beitrag, um wieder zurück zu kommen. Zurück von den toten Buchstaben zu den lebendigen. Danke fürs Lesen.
Und wenn ich schon dabei bin, werde ich gleichmal Gitarre spielen. Und Zeichnen, was mir schon lange im Kopf rumturnt.
...von . 18. Juli 2008 um 20:21. Schublade: luftarchitektur Socken: schreiben.









von affe zu affe
Gegen Textangst hilft nur eine Konfrontationstherapie… also immer munter drauflos geschrieben
…
Viele Grüße
Aurisa