Willkommen auf dem Wortspielplatz! Hier geht es um alles, doch nichts Banales. Allenfalls Bananen. Hier geht es um Worte. Schöne Worte, hässliche Worte, aber immer in ihrer schönsten Form: dem Satz. Und davon gleich mehrere!

Die unerträgliche Leichtigkeit des Nichtstuns.

Eine Woche Nichtstun. An sich keine große Sache. Aber wird man erstmal von Bakterien flachgelegt und vegetiert quasi vor sich hin – denn genau das ist es, wenn man nichts tun kann außer schlafen, schlafen, Nase putzen und schlafen. Ja dann kann eine Woche Nichtstun zur Qual werden. Theoretisch könnte man wunderbar viele Dinge tun, man muss nämlich gar nichts, außer gesund werden. Kein Ding, denkt man sich, das übernimmt ja das Antibiotikum für mich. Das moderne Wunder der Medizin macht mich ganz von selbst wieder heile, während ich daneben sitze und zuschaue. Ja ganz genau, denn mehr als das schafft man auch nicht: Einfach rumsitzen oder wahlweise liegen, abwarten bis man gesund wird und dabei buchstäblich Tee trinken.

Plan A: Buch lesen. Ein riesiges Bücherregal, durchwachsen von vielen, noch ungelesenen Bücher, mal gekauft mit dem Gedanken: Wenn ich mal krank sein sollte, bin ich wenigstens mit guter Lektüre versorgt.
Nach fünf Minuten Lesen: Kopfschmerzen.

Plan B: Fernschauen. Trash TV zu jeder Tageszeit, frei von Anspruch, voll von Unterhaltung. Keiner guckt zu, keiner zappt weg, die herrliche Freiheit das Alleine-Zuhause-Seins.
Nach drei Minuten: Kopfschmerzen, nicht nur vom unerträglichen Vormittags-Talkshow-Gewäsch.

Plan C: Das Internet erforschen, alte DOS-Spiele spielen, World of Warcraft erobern. Mein PC, der Wunderkasten bietet ungeahnte Möglichkeiten. Aber leider nicht die eines Laptops: Er passt nicht in mein Bett und eine aufrechte Lage ist quasi unmöglich. Da fällt dann auch jede andere aufrechte Tätigkeit weg, keine Gitarre, kein Fensterspannen.

Plan D: Telefonieren. Da machen mir gleich zwei Gegebenheiten einen Strich durch die Rechnung. Erstens: Alle arbeiten oder haben ihren Spaß an der Uni. Alle, außer mir, heul. Zweitens: Eine bakterielle Infektion im Hals bringt es leider mit sich, dass man auf die Gebärdensprache angewiesen ist und Bildtelefonie – die Erfindung ist spurlos an mir vorübergegangen. Eigentlich könnte man sagen: Ich bin ihr wohlweislich aus dem Weg gegangen, ich will die Leute mit denen ich telefoniere, doch nicht auch noch sehen! Sonst würde ich mich doch mit denen treffen, wenn ich das wirklich wollte….pah.

Plan E: Träumen. Wenigstens das kann man doch jetzt ungestört tun. Man ist nicht wirklich müde, weil man eh den ganzen Tag im Bett liegt, man kann kreative Luftschlösser bauen und einfach entspannt die Gedanken schweifen lassen. Wann hat man dazu schon Zeit?
Nach sieben Minuten: Eingeschlafen, tief und fest.

Plan F: Schlafen.

Ein Hoch auf den Montag, ich kann nur sagen: It’s just another maniac monday. Juhu!

...von monkeyeve. 21. Juli 2008 um 10:57. Schublade: luftarchitektur.


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