Willkommen auf dem Wortspielplatz! Hier geht es um alles, doch nichts Banales. Allenfalls Bananen. Hier geht es um Worte. Schöne Worte, hässliche Worte, aber immer in ihrer schönsten Form: dem Satz. Und davon gleich mehrere!

Klappe, die erste.

Hier bin ich jetzt also. In der City. Und was für eine City – die Hauptstadt vom „Ländle“, die Heimat der Schwaben, das ultimative Erlebnis, wenn man Jahrzehnte in einem idyllischen Plattenbaustädtchen wie Pforzheim verlebt hat.
Hach, war das anstrengend. Wenn ich nur dran denke, wie die Wohnungssuche ablief. Nein, das war jetzt der falsche Anfang, denn da lief rein gar nichts, außer uns. Und das gefühlte tausend Kilometer. Ich und meine Ex-Nachbarin hatten es uns zum Ziel gemacht, eine WG in Stuttgart zu gründen. Herrje, waren wir naiv.
Alles begann im wunderschönen Monat…. ja denkste, nix mit Mai – es war November. Eisig kalt und noch lange hin bis zu den ersten Sonnenstrahlen. Ich Glückliche hatte endlich meinen Praktikumsplatz in der Tasche, also war Stuttgart für uns geritzt. Nur eine Wohnung musste noch her.
Kein Problem, dachten wir und stürzten uns begeistert auf die tausende von Anzeigen, die unserer harrten. Doch da war nix… gähnende Leere und Anzeigen von anno dazumal.

Die Zeit verging, die Prüfungen rückten näher und auf einmal kam der Wohnungsboom.
Unser Postfach quoll über von Mails à la „Sie haben 91 neue Angebote zu Ihrer Suchanfrage.“ Die Glückseligkeit dauert ein paar Stunden, hundert Mails und noch mehr Anrufe an. Dann wussten wir, wie der Text wirklich hätte heißen sollen: „Sie haben 91 Angebote zu Ihrer Suchanfrage, nur 27, wenn Sie studieren, nur 9 wenn Sie eine WG gründen wollen, nur 3, wenn Ihnen Schimmel nichts ausmacht und nur 1, wenn Sie gerne an einer Hauptstraße über einer Karaokebar wohne. Unter dem Dach, versteht sich.“
Die Auswahl fiel uns wirklich schwer.
Aber nehmen wir mal die Abkürzung – im Endeffekt waren doch ein paar ansehnliche Angebote dabei (einige Zeit später, versteht sich) und somit begann das nächste Kapitel:
Wohnungen besichtigen.

...von monkeyeve. 6. März 2008 um 17:01. Schublade: stadtgespräche Socken: , .


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von affe zu affe

Keine Rampensau? Der Affe freut sich auch über elektronische Post.

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